Zielgruppen
Asylwerber_innen, Immigrant_Innen und Asylberechtigte
Auf der einen Seite soll Asylwerber_innen die einmalige Möglichkeit geboten werden, sinnstiftend tätig zu sein und damit eine Tagesstruktur in ihren Alltag des Wartens zu bringen. Zugleich soll die Beschäftigung nach einem positiven Abschluss des Asylverfahrens den prospektiven Einstieg ins Berufsleben erleichtern. AsylwerberInnen können mit ihren persönlichen Ressourcen in Erscheinung treten, haben die Chance, Strukturen in Österreich kennenzulernen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und können durch die Kommunikationsmöglichkeit Deutschkenntnisse erheblich verbessern. Durch die Spenden können prekäre finanzielle Alltagssituationen der AsylwerberInnen etwas entschärft werden. Außerdem können sie Wertschätzung und Anerkennung erleben.
Da ein positiver Abschluss des Asylverfahrens keine Beendigung der Zusammenarbeit bedeutet, bzw. auch Asylberechtigten und MigrantInnen die Möglichkeit geboten werden soll tätig zu werden, sind auch diese Gruppen als Zielgruppen zu nennen.
KursteilnehmerInnen
Auf der anderen Seite profitieren KursteilnehmerInnen von einem breiten, innovativen Kursangebot, das neben Wissenserweiterung auch zur Bewusstseinsbildung beiträgt. Schulen und Kindergärten können Kurse im Rahmen von Workshops nutzen, womit auch die wichtige Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen gut erreicht wird. Zudem bietet KAMA seit dem Sommersemester 2009 Bewusstseinsbildende Workshops an Volksschulen mit den Thema „Viele Menschen, viele Bilder" an.
Da die Kurse gegen eine freie Spende besucht werden können, gibt es den großen Vorteil, dass auch Menschen, die sonst aus finanziellen Gründen keinen Zugang zu derartigen Bildungsangeboten haben, von der Teilnahme nicht ausgeschlossen sind.
KursteilnehmerInnen fungieren zusätzlich als positive MultiplikatorInnen, indem sie ein positives, klischeefreies Bild von AslywerberInnen in Österreich in ihr Umfeld tragen.